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Jahresrückblick 2019

Da ich auch Admin dieser Seite bin habe ich mir überlegt wie es wäre wenn dieses Jahr wir „Mädels“ als Überraschung für unsere Chefinnen einen Jahresrückblick schreiben. Es wird sicher etwas anders sein, aber lasst euch überraschen. 

Als erstes möchten wir euch „öffentlich“ Danke sagen. Danke an Euch, Hanna und Heike, dass ihr uns so viel ermöglicht. Angefangen bei der übertariflichen Entlohnung, über die Fortbildungen, bis hin zur lockeren Arbeitsatmosphäre die wir als Team genießen dürfen. Ich denke es ist nicht selbstverständlich, dass Arbeitgeberinnen ihren Angstellten so viel Entscheidungsfreiheit überlassen wie ihr das tut. Und nun möchte ich mal anfangen:

2019 war für uns ein spannendes und turbulentes Jahr, welches rasant vergangen ist. Ein Jahr voller Höhen und auch Tiefen – denn die gehören bei unserem Job leider dazu. So blicken wir mit einem weinenden, aber überwiegend lachendem Auge zurück. 
Anfang des Jahres musste uns Tierphysiotherapeutin Alexandra Pritz leider verlassen. Damit wurde unsere junge Tierphysio Janni Bartens direkt ins kalte Wasser geschmissen und war ab dann mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Sie macht(e) ihren Job aber sehr gut und wuchs mit ihren Aufgaben. Ein paar Monate später bekamen wir glücklicherweise Zuwachs in „unserem Keller“ (dort ist die Physiotherapieabteilung 😉). Friederike Rhein, Tiermedizin Studentin im 11. Semester, begann bei uns zu arbeiten. Ihr Hauptgebiet umfasst die Akupunktur und Laserakupuntur. 
Kurze Zeit später bekam unser Physio-Team erneut Zuwachs. Tierärztin Claudia Rovner betreibt eine eigene reine Akupunktur- und Osteopathiepraxis für Hunde und Pferde und wir sind mehr als froh eine Zusammenarbeit mit ihr begonnen zu haben. Sie bietet alle 4 Wochen Termine in unserer Praxis an.
Aber das war noch nicht genug für das Frühjahr. Zoé Christill hat ihre Zwischenprüfung als Tiermedizinische Fachangestellte sehr gut abgeschlossen – wir sind sehr stolz auf sie!
Und auch ich habe es geschafft, ich konnte meine erste Berufsausbildung erfolgreich abschließen. 😊

Auch unsere Praxisaustattung hat sich verändert bzw. erweitert. Im Frühjahr bekamen wir einen neuen Ultraschall, unseren „Porsche“ wie Mona Schommer ihn gerne nennt. 🤣 Nun können wir Ultraschallbilder mit besserer Auflösung auswerten!
Im Sommer bekamen wir dann unser neues Röntgen, auch hier ist die Bildqualität deutlich besser und wir können die Röntgenbilder sofort, binnen Sekunden, auswerten. 
Und weil uns das noch nicht genug war und wir nur das Beste für unsere Patienten wollen, haben wir im Herbst unser internes Labor aufgestockt. Neben neuen Analysegeräten, die Blutwerte noch präziser und innerhalb einer halben Stunde messen können, haben wir ein Gerät erworben, welches die Gerinnung des Blutes misst. Das bedeutet, vor allem vor größeren Operationen können wir das Risiko einer erhöhten Blutungsneigung vorher besser einschätzen. 👍🏼
Das waren erstmal die wichtigsten Ereignisse diesen Jahres. 
Wir freuen uns nun auf ein weiteres gemeinsames Jahr 2020 und blicken den neuen kommenden Herausgefunden mit Spannung entgegen!

Eigentlich wollte ich die Texte von Allen so zusammenbauen, dass daraus ein fertiger Jahresrückblick wird. Da aber jeder eine andere Art und Weise hat zu schreiben, habe ich mich entschieden die Texte von meinen Kolleginnen nun hier ran zu hängen. Wer was geschrieben hat – tja, das müsst ihr selbst raus bekommen. 😃
Kurz vorab: nicht jeder hat etwas geschrieben, aus verschiedensten Gründen. Das finde ich aber nicht schlimm, denn das macht uns aus. Jeder ist eben wie er ist und dem einen fällt es leichter, dem anderen weniger. Nun ein paar Ausschnitte:

„🍀Jeder ist für sich allein gewachsen und hat so zu dem Ganzen beigetragen. Ob erfolgreich absolvierte Abschluss- oder Zwischenprüfungen, Fortbildungsstress, 2. Standbein, Studium, Einarbeitung in neue Bereiche – die manchmal schweißtreibend waren – oder auch der Sprung ins kalte Wasser, Ihr standet mit Rat und Tat hinter uns und habt uns wachsen lassen. Trotz des manchmal stressigen Praxisalltages kam der Spaß nie zu kurz. Unser erster gemeinsamer Betriebsausflug hat uns den Stress für einen Moment vergessen lassen! Wir sind gespannt was 2020 für uns bereithält und freuen uns auf ein weiteres Jahr mit euch!🍀“

„🍀Für Hanna und Heike: 
Das Jahr verging wie im Fluge und ich durfte viele neue Dinge lernen. Besonders die Lernatmosphäre ist in diesem Team besonders. Wenn man Fragen hat darf man immer Fragen ohne dass man ein schlechtes Gewissen haben muss. Durch diese Atmosphäre will man auch neue Fähigkeiten erlernen und ist neugierig. Dies ist natürlich auch Hanna und Heike zu verdanken, die uns motivieren Fragen zu stellen und neugierig zu sein. 

Es gibt Tage und Wochen, wo man sich nicht gut fühlt, man gestresst ist oder schlecht schläft. Vor allem in so einer Zeit vom Team aufgefangen zu werden gibt einem Halt. Hat man ein Problem kann man sich immer an die Beiden wenden und sie helfen einem eine Lösung zu finden und unterstützen einen. Man kann mit ihnen lachen und weinen. Das klingt jetzt sehr kitschig aber manchmal ist die Realität kitschig. Ob humorvoll, tanzend, singend oder einfach mit Kaffee (und Hugo), irgendwie wird jeder Stress mit den richtigen Mitteln verarbeitet. 

Auch der Betriebsurlaub zur Ehrenburg war ein wunderschönes Erlebnis, was ich nicht mehr vergessen werde. Den Muskelkater von zwei Stunden reiten werde ich so schnell auch nicht vergessen. Ich habe Muskeln gespürt von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe! Den Spaß den natürlich alle Reiter (die haben natürlich nichts gespürt mit Muskelkater) in der Praxis mit meiner ‚muskelkaterbedingten totaler Bewegungseinschränkung’ kann man sich ja vorstellen. 😂 Das Reiten ist nur eine Sache von wenigen, die sich die Mädels vorgenommen haben mit mir zu ‚trainieren’ bevor sie mich in die Welt raus schicken können 😊Man könnte meinen ich bekomme noch einige Zusatzausbildungen, die im normalen Ausbildungsvertrag nicht aufgeführt sind. 

Auch die Weihnachtsfeier war wunderschön. Wir haben herausgefunden, dass wir tatsächlich einen ganz passablen Praxischor gründen könnten. Die Klassiker bekämen wir sicher hin! Ob das unsere vierbeinigen Patienten jedoch beruhigen würde, wage ich tatsächlich eher zu bezweifeln 🙂

Gemeinsam Essen ist uns allen sehr wichtig. Ob der rege Austausch beim Mittagessen, beim Naschen zwischen den Terminen oder beim Revue-passieren lassen der Woche oder des Tages am Abend. Oft reicht ein Blick oder ein ,was habt ihr denn heute Abend so vor?’ und das praxisinterne Abendprogramm steht. 

Ich danke euch für dieses tolle Jahr 2019 mit dem allerbesten Team und den allerbesten Chefinnen die man sich wünschen kann.🍀“

„🍀Es ist nicht immer leicht, neben dem Studium noch zu arbeiten. Nicht nur von der Zeit her, sondern auch von der Organisation, Bedarf dies viele Besonderheiten. Alle paar Monate einen neuen Semesterplan, neue Arbeitszeiten und neue Kompromisse. Ich habe großes Glück, dass meine Chefinnen und meine Kolleginnen mich bei meinem Studium und meiner Arbeit so unglaublich unterstützen und immer wieder neue Kompromisse eingehen. Und als wäre das nicht genug, kommt die Studentin jetzt auch noch auf die Idee sich in der Tierklinik Hofheim zu bewerben. Anstelle von Misstrauen und zweifeln, ob das funktionieren kann, hat mich wieder mein gesamtes Team durch diese Entscheidung getragen. Unabhängig von aller organisatorischen und emotionalen Unterstützung ist es aber auch nicht selbstverständlich, „Aushilfskräfte“ wie mich auf Fortbildung zu schicken, um ihre Sorgen und Unsicherheiten zu bekämpfen. 
Sich jedes Mal, auf die Arbeit zu freuen, ist ein großes Privileg. Hanna und Heike, ihr habt für uns eine Arbeitsoase geschaffen, und ich bin unendlich glücklich und stolz ein Teil dieses Teams zu sein. Ich freue mich auf mein nunmehr drittes gemeinsames Jahr mit euch.🍀“

„🍀Liebe Heike und liebe Hanna, auch ich möchte euch von ganzem Herzen danken. Danken für euer Vertrauen, danken für eure Großzügigkeit, danken für eure Unterstützung in jeder persönlichen Lage, danken für eure Worte wenn uns etwas bedrückt, danken für meine Weltbesten Kolleginnen, danken für euer immer offenes Ohr, danken für eure Neugier was neues betrifft, danken für eure Offenheit, danken für eure Flexibilität, danken dass ihr so seid wie ihr eben seid. 
Ich möchte aber nicht nur euch und meinen Kolleginnen danken, sondern auch unseren Kunden (hiermit meine ich diesmal nicht die vierbeinigen, sondern die dazugehörigen 2-Beinigen😉). Ich danke Euch/ Ihnen für euer/ ihr Vertrauen uns gegenüber. Wir alle sind selbst Tierbesitzer und wir wissen am Besten wie es ist wenn man sein Tier ‚aus den Händen‘ geben muss. Ihr/ Sie solltet/n aber wissen, dass wir immer unser bestes geben und auch wir immer gewollt sind dem Tier so schnell wie möglich zu helfen. Aber ich glaube das wisst Ihr/ Sie. 😍
2019 war ein sehr emotionales Jahr, viele „Stammtiere“ aus der Praxis mussten uns verlassen, einige Tiere mussten viel zu früh und viel zu jung gehen. An Tagen der Trauer (die auch wir oft haben!) hilft dann nur wenn man sich sagt, dass man dem Vierbeiner nur geholfen hat. 
Aber auch erfreuliche Nachrichten hatten wir dieses Jahr. Zum Beispiel Labrador Ben, bei dem der Tumor gutartig war, obwohl das keiner gedacht hätte. 
Unser Job ist so vielseitig und meistens sehr erfreulich. Deswegen liebe ich es jeden Tag in die Praxis zu kommen und meinen Arbeitstag zu beginnen. 🍀“

Nun, das war es von uns. Ich hoffe der Beitrag war Ihnen/ Euch nicht zu lang. 
Ich bin gespannt was unsere Chefinnen dazu sagen und wünsche allen Kunden und deren Besitzern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir wünschen außerdem Allen ein freudiges neues Jahr 2020 und blicken auf ein Jahr voller neuer Herausforderungen. Ich freue mich auf ein spannendes Jahr mit Euch/ Ihnen und dem Weltbesten Team!❤

Eure Leoni

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